Vorbereitung der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung am 13. Januar 2019

Vorbereitung der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung am 13. Januar 2019

Am 15. Januar 1919 – zwei Wochen nach Gründung der KPD – wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von der Reaktion ermordet. Am 13. Januar 2019 werden wir im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung anlässlich des 100. Jahrestages dieses schändlichen Verbrechens erneut zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde demonstrieren.

Wir sollten uns langfristig auf dieses Ereignis vorbereiten und an die Erfahrungen der Demonstration in diesem Jahr anknüpfen. An ihr nahmen 12.000 Menschen teil. Die Demonstration verlief kämpferisch und diszipliniert. Das Eingreifen der Polizei war absolut unnötig und zudem unangekündigt. Wir teilen den in ihrer Presseerklärung vom 16. Januar 2018 von Ulla Jelpke (MdB der Partei DIE LINKE) zu diesem Polizeiüberfall geäußerten Standpunkt. Ebenso teilen wir die Position aus der Erklärung der NAV-DEM Berlin: »Wir verurteilen die Repression und die Gewalt der Berliner Polizei! Die Festnahmen, Schikanen und die Brutalität gegenüber vorwiegend kurdischen Jugendlichen auf der Demonstration verdeutlichen, dass die bundesdeutsche Politik und die Berliner Polizei es besonders auf kurdische Aktivistinnen und Aktivisten abgesehen haben.«

Wir bitten alle traditionell an der Demonstrationsvorbereitung und -durchführung Mitwirkenden, frühzeitig darüber nachzudenken und zu beraten, wie es gelingen kann, mit sehr vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 13. Januar 2019 zum Gedenken zu kommen. Wir bitten darum, auch in den Ländern frühzeitig mit den Organisationsarbeiten zu beginnen und sich inhaltlich darauf vorzubereiten, mit jenen Forderungen auf die Straße zu gehen, die hier und heute auf der Tagesordnung stehen – im Sinne von Rosa und Karl.

Berlin, Januar 2018

Quelle: www.ll-demo.de